Rias Baixas

Rias Baixas

Der DO-Bereich liegt in der Provinz Pontevedra in der nordwestspanischen Region Galicien am Atlantik an der Grenze zu Portugal. Der Name bedeutet „untere Buchten“. Es gibt vier Subzonen, in allen dominiert die weiße Rebsorte Albariño, die 95% der Weingärten belegt. Dies sind Valle do Salnés nördlich und südlich der Stadt Cambados und die zwei abgetrennt und südlicher liegenden O Rosal an der Küste und die östlich anschließende Condado do Tea. Als vierte Subzone ist vor kurzem Soutomaior hinzugekommen, die sich nahe der Provinz-Hauptstadt Pontevedra befindet. Das niederschlagsreiche Klima ist feucht und kühl, was das Entstehen von Pilzkrankheiten fördert. Die Weinberge auf Granitböden umfassen 2.650 Hektar Rebfläche mit insgesamt rund 180 Bodegas. Zum allergrößten Teil werden frische, spritzige, trockene Weißweine produziert, die zu den besten Spaniens und auch der Welt zählen. Sie wurden übrigens schon im 16. Jahrhundert nach ganz Europa exportiert. sie werden zumeist einer malolaktischen  Gärung unterzogen.  Ein Rías Baixas muss zumindest 70% Albariño und je nach Unterzone die autochthonen Sorten Caíño, Loureira, Torrontés oder Treixadura enthalten. Die mengenmäßig eher unbedeutenden Rotweine werden aus den autochthonen Sorten Mencía (Loureiro Tinto), Espadeiro und Caíño Tinto gekeltert.(WP)

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